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Vom Alten ins Neue - ein Ritual zum bewussten Jahreswechsel

Aktualisiert: 18. Jan.

Kunstwerk aus Wasserfarbe. Dargestellt ist ein Sonnenaufgang über einem See oder Meer

Nehmen Sie sich auch am Ende des Jahres bewusst Zeit, um das Vergangene Revue passieren zu lassen und die Fühler in das Neue auszustrecken? Gibt es ein bestimmtes Ritual, dem Sie dabei folgen?


Das Wort des Jahres


Eines meiner liebsten „Rituale“ zum Ende des Jahres ist es, mir einen Begriff zu wählen, der mich im kommenden Jahr verstärkt begleiten wird. Dafür horche ich immer wieder in mich hinein, bis sich ein Begriff klarer und stärker formt als alle anderen. Dieses Jahr war es der Begriff "Gleichgewicht".


Es ist immer wieder spannend, wie viel sich im Verlauf des Jahres rund um ein Thema bewegt, wenn man bewusst darauf achtet. Am Ende des Jahres lasse ich dann die Erlebnisse mit Hilfe dieses Begriffes Revue passieren. Das ist wie ein goldener Faden, der sich durch alle Ereignisse zieht.


Ich wünsche uns ...


Wo auch immer wir in unserem Leben heute stehen, welche Wege wir gehen – und wie verworren und verschnörkelt diese auch manchmal scheinen – ich wünsche uns allen, dass wir den goldenen Faden finden, der sich durch unser Leben zieht, und der uns weiterleiten will: von Erkenntnis zu Erkenntnis, hin zu Wachstum, Freude, Klarheit, Liebe. Der uns die Verbindung mit dem Leben spüren lassen will, das wir alle teilen.


So ein Jahreswechsel ist ja von uns Menschen im Kalender festgelegt und doch ist es für viele ein besonderer Abschnitt. Viele Menschen richten gleichzeitig ihre Gedanken und Gefühle auf diesen Jahresausklang und den Neuanfang aus. Die Wintersonnwende bringt im wahrsten Sinne des Wortes eine Wende mit. Wir spüren den Aufstieg des Lichtes.


Das Bild zeigt eine Frag von hinten die an einem Meerufer steht und einen Sonnenaufgang beobachtet

Deshalb findet der Neuanfang eben nicht nur im Kalender statt.


Wir spüren das Kribbeln, die Hoffnung, die Erwartung, vielleicht auch die bange Sorge des Neuanfangs. Wir nehmen uns Zeit, um das Vergangene zu reflektieren, in Dankbarkeit loszulassen, was wir nicht mehr brauchen und auszuwählen, was wir mit ins Neue nehmen wollen.

Dabei muss ich immer wieder an ein Zitat an Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ denken:


"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft, zu leben."

Wenn Sie dieses Gedicht noch nicht kennen, es lohnt sich wirklich, es komplett zu lesen. Sie finden es überall im Internet.


Ich wünsche Ihnen einen Hauch dieses Zaubers des Neuanfangs auch bei dieser Wende von 2023 zu 2024 zu spüren.


Was hilft Ihnen, den Übergang vom alten zum neuen Jahr bewusst zu erleben? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare. Vielleicht hilft es auch anderen.

 

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